Ökosexualität: Bei diesem neuen Sextrend bleibt dir die Spucke weg!

Der neue sexuelle Trend, der gerade heftig diskutiert wird, heißt Ökosexualität und generiert immer mehr Begeisterte. Laut El Mundo ist Ökosexualität die sexuelle Beziehung zur Natur, die nicht unbedingt genital statt finden muss, sondern sich auf die fünf menschlichen Sinne konzentriert.

Nextwave

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NextwaveDie ökosexuelle Bewegung konzentriert sich auf die menschliche sexuelle Beziehung und die ökologische Interaktion und obwohl sie momentan ihren Höhepunkt hat, ist diese sexuelle Orientierung nicht neu: die Künstler Annie Sprinkle und Elizabeth Stephens prägten den Begriff im Jahr 2008 beziehungsweise 2011 und schrieben darüber in ihrem Manifest:

“Wir sind Wasservögel. Wir umarmen die Bäume ohne Schamgefühl, wir massieren die Erde mit den Füßen und wir sprechen erotisch zu den Pflanzen. Wir schwimmen nackt, wir sind Anbeter der Sonne und Beobachter der Sterne. Wir streicheln die Felsen, wir genießen die Wasserfälle und wir bewundern die Erde. Wir lieben die Erde mit unseren Sinnen. Wir feiern unsere Lust. Wir sind sehr schmutzig. “

Die Bewegung hatte dabei auch einen ökologischen Charakter:

“Wir werden die Berge, das Wasser und den Himmel mit allen notwendigen Mitteln retten, besonders durch Liebe, Freude und unsere Verführungskraft.”

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Taringa

Taringa

TaringaHier einige Übungen, um sich in Ökosexualität zu versuchen:

  • Über frisches, saftiges Gras streicheln und den frischen Duft dabei bewusst wahrnehmen.
  • Bäume intensiv und leidenschaftlich Umarmen und sanft über die Rinde streichen.
  • Bunte Blumen in voller Natur schmecken und ihre Textur in sich aufnehmen. So wie Köche bereits seit Jahren mit Blumen und Pflanzen kochen und verzieren.
  • Durch ein Getreidefeld spazieren und dabei die Blätter, Stängel und Maiskörner streicheln.
Hello Pony Express

Hello Pony Express

Hello Pony ExpressIn der nächsten Stufe gibt es Möglichkeiten wie:

  • Nackt in einem Fluss oder Meer baden und bewusst wahrnehmen wie das Wasser und die Wellen den Körper und die Genitalien streicheln.
  • Abwechslungsreiche, sinnliche Früchte wie Erdbeeren, Kiwi, Papaya, Melone und Banane wählen, öffnen und ihre Farbe und ihren Geruch genießen. Darüber hinaus können die Früchte sinnlich mit Zunge und Finger umspielt werden.
Taringa

Taringa

TaringaIn jüngster Zeit hat die Bewegung durch Initiativen wie Ecosexual Bathouse, einen Aufmeerksamkeitsschub in den Royal Botanic Gardens von Melbourne (Australien) ausgelöst.

Eine Reihe von Perfomances mit Grasmasken, Blumen, einer besonderen Wanne und einem Bett in einem üppigen Wald, inmitten eines Sturms, konnte unzählige Besucher anlocken.

Was hältst Du von diesem Trend?